BRUNO TAUTS LEBEN UND WIRKEN IN BERLIN. NEUES BAUEN UND SCHÖNES WOHNEN.
Im Bildvortrag von und mit Sabine Günther geht es um den KÜNSTLER-ARCHITEKTEN Bruno Taut, sein Weltbild, die künstlerischen und zeitpolitischen Einflüsse, die seine Arbeit als avantgardistischer Architekt prägten und ihn zu einem Visionär des Schönen Lebens in der Stadt machten.
Bruno Taut konnte in den 20er Jahren in Berlin viele seiner schöpferischen Ideen einer modernen Baukunst, insbesondere im Siedlungsbau, in Verbindung mit der Gartenstadtidee umsetzen und avancierte zum Meister des farbigen Bauens.
Ab 1930 gab er als Professor an der Technischen Hochschule sein Wissen und sein Ideal eines konsequent sinnstiftenden und den Menschen in den Mittelpunkt stellenden Bauens an die Jüngeren weiter.
Nachdem er, von den Nazis als „Kulturbolschewist“ beschimpft, 1932 aus Deutschland fliehen musste, zuerst in Japan und ab 1936 in der Türkei lebte, arbeitete er bis zu seinem frühen Tod 1938 weiter an einer Theorie des Neuen Bauens, die den „schönen Gebrauch“ zum Maßstab erklärte:
Wie die Räume ohne den Menschen aussehen, ist unwichtig, wichtig ist nur, wie die Menschen darin aussehen.
(Bruno Taut)
Ort: Seniorenfreizeitstätte der evangelischen Kirchengemeinde Babelsberg, Karl-Liebknecht-Str. 28, 14482 Potsdam-Babelsberg
Zeit: 19. August 2026, 13:30 – 15:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 € (nur Vortrag), 7,50 € (Vortrag mit anschließend Kaffee und Kuchen) – zahlbar in bar vor Ort
Anmeldung bitte telefonisch bei Bianca Schüssler: 0331 7044080 oder per E-Mail bei Sabine Günther >>>

