28. April 2026, 18 UHR Berlin – LITERATURSALON: Kind aller Länder von Irmgard Keun

Wir tauschen uns am 28. April 2026 im Literatursalon der Zehlendorfer Papageiensiedlung über den Roman Kind aller Länder von Irmgard Keun aus.

Kind aller Länder ist ein Exilroman von Irmgard Keun, der 1938 im Querido-Verlag, Amsterdam erschien. Irmgard Keun lebte seit 1936 im Exil im belgischen Badeort Ostende.

Kully ist zehn Jahre alt und auf der Flucht vor Nazi-Deutschland, zusammen mit ihrer ängstlichen Mutter und dem verschwenderischen Schriftsteller-Vater. Zu dessen kostspieligen Gewohnheiten gehören teure Hotels, Restaurants und Taxifahrten. Mal hat der Vater Liebe für Frau und Tochter, mal nicht. Dann warten die beiden auf seine Liebe – zurückgelassen als lebendiges Pfand, mit ablaufenden Visa und oft mit Hunger. Aber die kluge, freche Kully verzagt nie. Irmgard Keun schrieb diesen Fluchtroman aus Kinderperspektive gegen „Sturheit, Schlappheit und Barbarei“. (Quelle: Ankündigung der Hörbuch-Lesung auf www.hr2.de)

Hier können Sie das Buch hören:

https://www.ardsounds.de/sendung/irmgard-keun-kind-aller-laender/urn:ard:show:73651903b0528d60/

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Einführung und Moderation: Sabine Günther

Ort: Kieztreff der kliq-Genossenschaft, Wilskistr. 34

Zeit: 28.4.2026, 18:00–20:00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine Spende für den Unterhalt des Kieztreffs gebeten.

Bitte melden Sie sich bei Sabine Günther an: >>>

Die  Lektüreliste wird Ihnen auf Anfrage zugeschickt.

Der Mai-Termin des Literatursalons steht bereits fest:

26. Mai, 18 Uhr: Konrad Merz, Ein Mensch fällt aus Deutschland

Was erwartet Sie 2026 im Literatursalon?

Es soll weiterhin um „Berlin in der Literatur“ und um Belletristik gehen. Nachdem wir uns 2025 im Literatursalon der Literatur im Berlin der Weimarer Republik gewidmet haben, wollen wir uns im neuen Jahr dem zuwenden, was in und über Berlin während der Zeit des Nationalsozialismus geschrieben wurde.

Fast alle Schriftstellerinnen und Schriftsteller, deren Bücher wir 2025 gelesen haben, mussten Deutschland nach Hitlers Machtantritt 1933 verlassen. Sie gingen ins Exil.

Die Bücher, die sie im Exil schrieben, sind nicht nur biographisch, sondern vor allem auch literarisch interessant.
Aus einer von der Moderatorin des Literatursalons zusammengestellten Lektüre-Liste suchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam die Bücher aus, die sie lesen möchten.

Mehr zum Projekt KIEZTREFF der Kliq-Genossenschaft >

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