Unter dem Titel Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland ist bis Anfang Juni 2026 im Potsdamer Museum Barberini eine der wichtigsten Ausstellungen dieses Jahres zu sehen. Max Liebermann wird als Wegbereiter der ersten künstlerischen Avantgarde in Deutschland vorgestellt.
Inspiriert von der französischen Moderne entdeckten Malerinnen und Maler wie Max Liebermann, Lovis Corinth, Max Slevogt , Sabine Lepsius und Lesser Ury die große Stadt Berlin, die Welt des Kindes, die Freizeitaktivitäten des modernen Großstadtmenchen, um nur einige der neuen impressionistischen Malmotive zu nennen, die in 110 Werken rauschhafte Seherlebnisse bescheren.

Max Liebermann Rolle als Künstler, Sammler und Präsident der Berliner Secession wird in der aktuellen Ausstellung Alles für die Kunst! Max Liebermann zwischen Strategie und Kulturpolitik, die bis Ende Mai 2026 in der Liebermann-Villa am Wannsee zu sehen ist, noch eingehender beleuchtet. Hier stellt man die Frage: „Wie wurde aus dem Künstler Max Liebermann (1847–1935) eine derart einflussreiche Figur der Kulturpolitik? Welche Strategien und welches Netzwerk führten ihn aus seinem Atelier an die Spitze von Künstlervereinigungen?“ …. und zeigt, wie meisterhaft Max Liebermann die Strukturen des wilhelminischen Kunstbetriebs zu nutzen wusste, um die moderne Malerei durchzusetzen und ihr die gebührende Anerkennung zu verschaffen.
Sabine Günther stellt in ihrem Bild-Vortrag die beiden Ausstellungen vor und macht Ihnen Lust darauf, sie zu besuchen.
Ort: Seniorenfreizeitstätte der evangelischen Kirchengemeinde Babelsberg, Karl-Liebknecht-Str. 28, 14482 Potsdam-Babelsberg
Zeit: 27. April 2026, 13:30 – 15:00 Uhr
Teilnahmebeitrag: 5 € (nur Vortrag), 7,50 € (Vortrag mit anschließend Kaffee und Kuchen) – zahlbar in bar vor Ort
Anmeldung bitte telefonisch bei Bianca Schüssler: 0331 7044080 oder per E-Mail bei Sabine Günther >>>
Quelle des Beitragsbilds: Max Liebermann, Selbstporträt mit Strohhut; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

