Kind aller Länder ist ein Exilroman von Irmgard Keun, der 1938 im Querido-Verlag, Amsterdam erschien. Irmgard Keun lebte seit 1936 im Exil im belgischen Badeort Ostende.
Kully ist zehn Jahre alt und auf der Flucht vor Nazi-Deutschland, zusammen mit ihrer ängstlichen Mutter und dem verschwenderischen Schriftsteller-Vater. Zu dessen kostspieligen Gewohnheiten gehören teure Hotels, Restaurants und Taxifahrten. Mal hat der Vater Liebe für Frau und Tochter, mal nicht. Dann warten die beiden auf seine Liebe – zurückgelassen als lebendiges Pfand, mit ablaufenden Visa und oft mit Hunger. Aber die kluge, freche Kully verzagt nie. Irmgard Keun schrieb diesen Fluchtroman aus Kinderperspektive gegen „Sturheit, Schlappheit und Barbarei“. (Quelle: Ankündigung der Hörbuch-Lesung auf www.hr2.de)
Hier können Sie das Buch hören:
https://www.ardsounds.de/sendung/irmgard-keun-kind-aller-laender/urn:ard:show:73651903b0528d60/
Einführung und Moderation: Sabine Günther
Ort: Kieztreff der kliq-Genossenschaft, Wilskistr. 34
Zeit: 28.4.2026, 18:00–20:00 Uhr
Die Teilnahme ist kostenfrei. Es wird um eine Spende für den Unterhalt des Kieztreffs gebeten.
Bitte melden Sie sich bei Sabine Günther an: >>>
Der Mai-Termin des Literatursalons steht bereits fest:


